Schlafzimmer ohne Staub: Bettwäsche und Matratzen
Ein staubarmes Schlafzimmer beginnt nicht mit dem Staubsauger, sondern mit der Auswahl der Materialien. Wer empfindlich auf Hausstaub reagiert, sollte zuerst auf Bettwäsche und Matratzenauflagen schauen. Dicht gewebte Baumwollstoffe mit hoher Fadendichte halten Milben und deren Ausscheidungen deutlich besser zurück als grobe, flauschige Gewebe. Mikrofaser kann ebenfalls sinnvoll sein, sofern sie regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen wird. Federbetten und schwere Daunendecken sind dagegen problematisch, weil sie Feuchtigkeit speichern und Milben optimale Bedingungen bieten. Für Allergiker haben sich waschbare Decken und Kissen mit Polyesterfüllung bewährt, die alle zwei bis drei Monate in die Maschine kommen.
Die Matratze ist der zweite große Staubspeicher im Schlafzimmer. Ein Matratzenschoner, der wöchentlich gewechselt und bei 60 Grad gewaschen wird, reduziert die Belastung spürbar. Matratzen selbst lassen sich nicht waschen, aber absaugen – mit einer Polsterdüse und niedriger Saugstufe, etwa alle vier Wochen. Wer den Hausstaub reduzieren durch Möbel und Textilien möchte, findet bei Hausstaub reduzieren durch Möbel und Textilien praktische Hinweise zu salzputz- und zeolithbasierten Oberflächen, die Feuchtigkeit regulieren und damit Milben den Nährboden entziehen. Glatte Oberflächen sind grundsätzlich leichter zu reinigen als strukturierte. Regale mit offenen Fächern, Stoffvorhänge und Teppiche sammeln Staub und geben ihn bei jeder Bewegung wieder ab.
Reinigungsintervalle sollten realistisch bleiben, sonst hält man sie nicht durch. Staubsaugen mit HEPA-Filter ist einmal pro Woche ausreichend, häufiger bringt kaum mehr. Bettwäsche wird alle sieben bis zehn Tage gewechselt, Kissenbezüge sogar zweimal pro Woche. Matratzenschoner alle zwei Wochen, Matratze absaugen monatlich. Vorhänge aus Baumwolle alle drei Monate waschen, Vorhänge aus schweren Stoffen mindestens einmal jährlich. Lüften bleibt die einfachste Maßnahme: zweimal täglich für fünf bis zehn Minuten Stoßlüften senkt die Luftfeuchtigkeit und hemmt Milbenwachstum. Wer diese Routine einhält, merkt nach wenigen Wochen deutlich weniger Niesreiz und verstopfte Nase am Morgen.